Sprecher*innen und Referent*innen

 

Judith Ackermann
_Panel mit Gespräch: Non-Lineares Erzählen: Geschichten für eine vernetzte Welt.

Dr. Judith Ackermann ist Professorin für Digitale und Vernetzte Medien in der Sozialen Arbeit am Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften der FH Potsdam und seit 2015 regelmäßige Gastprofessorin an der School of Design des Politecnico di Milano. Sie hat an den Universitäten Bonn und Siegen, der Filmuniversität Potsdam und der Ernst-Abbe-Hochschule Jena gelehrt. Sie ist Initiatorin des internationalen Urban Games Festivals playin’siegen (seit 2015) und als Schauspielerin im Bereich Kindertheater am Horizont Theater Köln tätig. Seit Oktober 2017 leitet sie das BMBF-Forschungsprojekt „Postdigitale Kunstpraktiken in der Kulturellen Bildung“ an der FH Potsdam. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Digitale Medien, Hybride Realitäten, (Urban) Gaming, Theater & Performance, Design as Research, Medienbildung und Medienkommunikation. (Foto: Fabian Stuertz). Homepage: www.fh-potsdam.de/pkkb.

 

The Agency
_Panel mit Gespräch: Echtzeit-Installationen: Das Drama in sozialen Medien und sein theatraler Abdruck.

THE AGENCY (since 2015) ist eine junge Performance Gruppe, die auf immersive Weise mit den Erscheinungsformen und Formaten des Neoliberalismus experimentiert. Diese Formaten überdreht THE AGENCY affirmativ. In den installativen Formaten werden Zuschauer*innen als Kund*innen, zukünftige Member oder Klienten sanft eingebunden. Ästhetisch greift THE AGENCY die Strategien des Branding, der Atmosphäre und der Corporate Identity auf. Die verhandelten Inhalte drehen sich um Technologien des Selbst, um post-humane Nähe um Post-Internet-Intimität und Entfremdung. THE AGENCY sind Magdalena Emmerig, Belle Santos, Rahel Spöhrer und Yana Thönnes. Für THE AGENCY spricht bei „Theater und Netz“ Rahel Spöhrer als künstlerische Leiterin und Dramaturgin. Homepage: www.postpragmaticsolutions.com.

 

Geraldine de Bastion
_Panel mit Gespräch: Wie geht das, dieses Miteinander? Über Autorschaft und Publikum.

Geraldine des Bastion ist Politologin und internationale Politikberaterin. Sie berät öffentliche Institutionen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen zum strategischen Einsatz digitaler Technologien und neuer Medien für politische Kommunikation und neue Geschäftsmodelle. Geraldine ist zudem Gesellschafterin der Konnektiv GbR und als freie Kuratorin und Moderatorin für die re:publica, Europas größte Konferenz zum Thema Internet und Gesellschaft, und weitere internationale Veranstaltungen tätig. Mit BloggerInnen und AktivistInnen arbeitet sie außerdem zu Themen wie Internet- und Medienfreiheit und engagiert sich ehrenamtlich in den Vereinen Digitale Gesellschaft e.V.und icebauhaus.

 

Laura Diehl
__Präsentationen und Gespräch: Digitale Öffentlichkeit gestalten: Theaterwebseiten und -Apps.

Laura Diehl ist seit 2014 Online-Redakteurin am HAU Hebbel am Ufer und dort verantwortlich für alle digitalen Kanäle. Davor war sie am Goethe-Institut in London, wo sie sich ihr erstes Smartphone kaufte. Von 2007-2011 war sie Claus Peymanns Pressereferentin am Berliner Ensemble und überredete ihn erfolgreich, eine Webseite zu launchen. Studiert hat sie Geschichte, BWL und Publizistik. Homepage: www.hebbel-am-ufer.de.

 

Jutta Doberstein
_Panel mit Gespräch: Wie geht das, dieses Miteinander? Über Autorschaft und Publikum.

Jutta Doberstein ist freischaffende Autorin und Stoffentwicklerin im Bereich Film und Fernsehen. Neben der Realisierung fiktionaler Formate hat sie sich vor allem auf die Entwicklung dokumentarischer Stoffe und Online-Formate spezialisiert. Bei verschiedenen Filmfestivals war sie als Kuratorin und Mitglied in Auswahlkommissionen tätig. Gemeinsam mit dem Regisseur Andres Veiel, mit dem sie eine mehrjährige Zusammenarbeit verbindet, arbeitet sie an dem interdisziplinären, partizipativen Recherche- und Theaterprojekt WELCHE ZUKUNFT?! von Deutsches Theater Berlin und Humboldtforum Berlin. Homepage: www.welchezukunft.org.

 

Maikel Drexler
_Experimentelles Gesellschaftsspiel für bis zu 40 Mitspieler*innen: All Your Base Are Belong To Us

Maikel Drexler Maikel Drexler, 1989 in Flensburg geboren, studierte nach dem Abitur zunächst Multimedia Production an der Fachhochschule Kiel. Nach einigen Regieassistenzen folgte das Studium für Zeitgenössische Puppenspielkunst in Berlin. Maikel bewegt sich an der Schnittstelle von Puppenspielkunst, Objekttheater und digitalen Medien und war in diversen Produktionen sowohl als Puppenspieler als auch Programmierer zu sehen, unter anderem bei der Ars Electronica in Linz, beim Digital Playground Festival in Bern, bei der Figuma in Eupen und beim Metaformy Festival in Breslau. Maikel ist darüberhinaus Teil der Gruppe Toktoy und spielt aktuell in der Produktion „Makeover – I just want my own fairytale to come true“ einen frustrierten Hahn.

 

Clara Fritsche
_Experimentelles Gesellschaftsspiel für bis zu 40 Mitspieler*innen: All Your Base Are Belong To Us

Clara Fritsche studiert zeitgenössische Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Während des Studiums spielte sie in verschiedenen Produktionen, unter anderem am Ballhaus Ost in „Kabale und Liebe“ (Regie: Christian Weise) und in „Troja“ am Puppentheater Magdeburg (Regie: Astrid Griesbach). Auf der Suche nach neuen Erzählformen, war sie an der Entwicklung partizipativer Theaterformate, wie “the conduit“ bei der Ars Electronica in Linz und “All Your Base Are Belong To Us“ an der Schaubude Berlin, beteiligt.

 

Thea Emilia Giertler
_Experimentelles Gesellschaftsspiel für bis zu 40 Mitspieler*innen: All Your Base Are Belong To Us

Thea Emilia Giertler ist Studentin im Abschlussjahr der Abteilung Zeitgenössische Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Während des Studiums gastierte sie unter anderem im Pierre Boulez Saal (Berlin) mit „LUTHER- dancing with the gods“ (Regie: Robert Wilson) und im Akademietheater der August Everding mit „HUH UH RAPPEL – ein Gemütszustand am Rande“ (Regie: Karin Herrmann). Als Programmiererin war sie unter anderem bei der Ars Electronica in Linz mit dem Projekt „The Conduit“ und und “All Your Base Are Belong To Us“ an der Schaubude Berlin, beteiligt.

 

Rainer Glaap
_Vortrag mit Gespräch: Wer sitzt da draußen? Thesen und Fakten zum unbekannten Wesen Publikum.
Rainer Glaap hat Germanistik und Theaterwissenschaften in Köln und Houston/Tx studiert. Seit 2005 ist er Product Marketing Manager für die Ticketinglösung EVENTIM.Inhouse, die europaweit bei mehr als 400 Kunden im Einsatz ist. Er schreibt über Ticketing und Kultur-Marketing. Er hält sich trotz seines Geburtsjahrgangs 1956 für einen Digital Native, weil der bei der Freischaltung von BTX auf der CEBIT ca. 1982 dabei war, 1984 mit einer Teletype-Schreibmaschine erste E-Mails schrieb und 1985 seine erste Festplatte mit 10 Megabyte in seinen IBM-PC eingebaut hat. Erste Geh-Versuche im World Wide Web seit 1994, 1996 Eröffnung des ersten Darmstädter Internet-Cafés. Immer interessiert an allen technischen Neu-Entwicklungen und ihrem Nutzen für die Vermittlung von Kultur. Kontakt: rainer@glaap.de, Facebook, LinkedIn, Twitter, Xing etc.

 

John Goetz
_Gespräch: Von Volksbühnen. Eine Recherche in der Community

John Goetz, 1962 in New York City  geboren, ist NDR-Redakteur für investigative Recherchen und Teil der Investigativ Ressorts der Süddeutschen Zeitung. Er war an der Aufdeckung der CIA-Geheimgefängnisse beteiligt und hat den legendären Kronzeugen der US-Regierung zur Rechtfertigung des Irakkriegs gefunden. Er wurde mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnet. Homepage: www.ard-hauptstadtstudio.de.

 

Nick Hartnagel
_Panel mit Gespräch: Theatre White Space: Varianten digitaler Bühnen.

Nick Hartnagel wurde 1987 in Stuttgart geboren, studierte von 2008 bis 2012 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Regie. Nach dem Studium assistierte er in den Jahren 2012 bis 2014 am Schauspiel Hannover, wo seine Diplominszenierung „Fabian“ nach Erich Kästner und die Uraufführung von Soeren Voimas „Die Römische Octavia“ entstanden. In diesem Zusammenhang entwarf er auch gemeinsam mit dem Schauspieler Henning Hartmann die Internetvideo-Reihe „Tagebuch eines Dramaturgen“.
Seitdem inszenierte Nick Hartnagel sowohl weiterhin am Staatstheater Hannover wie auch am Theater Heidelberg, am Theaterhaus Jena, Theater Osnabrück, Neuen Theater Halle, LTT Tübingen und am Landestheater Marburg.

 

Photo1 Henner-FehrChristian Henner-Fehr
_Vortrag: Digital Media Update

Christian Henner-Fehr lebt und arbeitet als Kulturberater in Wien. Er betreibt seit 2006 das Kulturmanagement Blog und beschäftigt sich aktuell mit den Themen Content Marketing, Social Media und der digitalen Transformation von Organisationen in den Bereichen Kultur und Tourismus. Im Vordergrund steht dabei die Entwicklung digitaler Erlebnisräume für die Bereiche Marketing und Vermittlung.

 

Jörn Hintzer (Datenstrudel)
_Panel mit Gespräch: Theatre White Space: Varianten digitaler Bühnen.

Jörn Hintzer und Jakob Hüfner jonglieren mit den Medien und interessieren sich besonders dafür, wenn Medien ungewohnt beansprucht werden: Der Spaß am „Umtopfen“  von Inhalten in andere Medien liegt hinter vielen ihrer Arbeiten. Seit Jahren sind sie auch auf deutschen Bühnen vertreten und transponieren Filmisches ins Theatralische. Und das man aus einer Performance einen erfolgreichen Bildschirmschoner machen kann, hat Datenstrudel mit Standard Time gezeigt. Diese Art mit Medien zu spielen, versuchen sie auch an der Bauhaus Universität in Weimar Studenten näherzubringen, an der Hintzer und Hüfner seit drei Jahren gemeinsam die Professur für „Experimentelle Television“ besetzen. Homepage: www.datenstrudel.de

 

Ronald Hitzler
_Vortrag: Postraditionale Vergemeinschaftung

Ronald Hitzler, Prof. Dr., war von 1997 bis 2017 Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Soziologie an der TU Dortmund, von 2005 bis 2010 Vorsitzender der Sektion ‚Wissenssoziologie‘ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, von 2008 bis 2015 Mitglied des Fachkollegiums ‚Sozialwissenschaften‘ der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sein aktuelles Forschungsgebiet ist „Modernisierung als Handlungsproblem“. Weitere Infos: http://hitzler-soziologie.de

 

Jakob Hüfner (Datenstrudel)
_Panel mit Gespräch: Theatre White Space: Varianten digitaler Bühnen.

Jakob Hüfner und Jörn Hintzer jonglieren mit den Medien und interessieren sich besonders dafür, wenn Medien ungewohnt beansprucht werden: Der Spaß am „Umtopfen“  von Inhalten in andere Medien liegt hinter vielen ihrer Arbeiten. Seit Jahren sind sie auch auf deutschen Bühnen vertreten und transponieren Filmisches ins Theatralische. Und das man aus einer Performance einen erfolgreichen Bildschirmschoner machen kann, hat Datenstrudel mit Standard Time gezeigt. Diese Art mit Medien zu spielen, versuchen sie auch an der Bauhaus Universität in Weimar Studenten näherzubringen, an der Hintzer und Hüfner seit drei Jahren gemeinsam die Professur für „Experimentelle Television“ besetzen. Homepage: www.datenstrudel.de.

 

Christiane Hütter
_Panel: Non-Lineares Erzählen: Geschichten für eine vernetze Welt.

Christiane Hütter analysiert, hinterfragt und re(designt) Systeme mit den Mitteln von Game Design, Storytelling und Kunst. Seit 2011 arbeitet die diplomierte Psychologin und Drehbuchautorin weltweit an Formaten, die mehr Spiel in die Realität bringen und umgekehrt. Mehr Infos: futurewithplay.de // invisibleplayground.com.

 

Die Kulturfritzen
Anne Aschenbrenner & Marc Lippuner
_Bloggerspace

Die Kulturfritzen sind ein Projektbüro für kulturelle Angelegenheiten im sozialen Netz, das 2015 gegründet wurde, um Kultureinrichtungen und die Nutzer_innen sozialer Netzwerke zusammenzubringen.
Im Herbst 2015 initiierten sie die Blogparade #TheaterimNetz, das Bloggercafé zu Blogger-Relations und Influencer-Marketing versteht sich als Fortsetzung dieser Überlegungen im analogen Raum. Homepage: kulturfritzen.net

Anne Aschenbrenner (*1981) ist aus und lebt in Wien. Sie studierte Germanistik und Italienisch, landete bei der Theaterkritik und sodann im Kulturjournalismus. Vom Online-Journalismus her kommend, fing sie rasch digitales Feuer und begann kontinuierlich Kultur & Netz zu hinterfragen, mit Kanälen und Inhalten zu experimentieren und digitale Ideen zu entwickeln. Sie schreibt u. a. für das Feuilleton der österreichischen Wochenzeitung Die Furche, für die gift – Zeitschrift für freies Theater und für kulturwoche.at. Als Expertin für digitale Kulturkommunikation entwickelt sie Strategien und Konzepte für kleinere und größere Häuser und betreut u. a. die Social Media Schienen des Internationale Festivals für zeitgenössische Musik, Musiktheatertage Wien.

Marc Lippuner (*1978) lebt in Berlin. Er studierte Literaturwissenschaften und Geschichte, landete danach aber sofort beim Theater, dem bis heute ein Großteil seiner Liebe gilt. Er realisiert dokumentarische Projekte mit dem von ihm gegründeten Theaterkollektiv PortFolio Inc. oder inszeniert große Dramen in kleinen Theatern der deutschsprachigen Provinz. Seit seinem weiterbildenden Masterstudium in Kultur- & Medienmanagement engagiert er sich zunehmend auch in der Konzeption und Durchführung von partizipativen Kulturprojekten – im Realen und mit den Kulturfritzen nun auch im Digitalen. Seit Januar 2017 ist er künstlerischer und geschäftsführender Leiter des kommunalen Berliner Kulturzentrums WABE.

 

Janne Nora Kummer
_Panel: Non-Lineares Erzählen: Geschichten für eine vernetze Welt.

Janne Nora Kummer ist Performerin und Regisseurin. Sie studierte an der KHB Weißensee, an der HfS Ernst Busch, an der DDSKS Kopenhagen sowie der UdK Berlin. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit der Verknüpfung von neuen Medien und Performancekunst und untersucht die Auswirkung von Technik und Internet auf Individuum und Gesellschaft. Für die kommenden drei Jahre wird sie im Rahmen des Programms DiGiTal – Digitalisierung: Gestaltung und Transformation des Berliner Chancengleichheitsprogramm zu dem Thema Körper im Zeitalter der Digitalisierung forschen. Sie ist Mitglied der Künstler*innengruppe virtuellestheater und seit 2017 Vorstandsvorsitzende von virtuellestheater e.V.. Homepage: virtuellestheater.net.

 

Shermin Langhoff
_Debatte: Posttraditionales Stadttheater: Zwischen neuen Communities und Heimatministerium.

Shermin Langhoff, 1968 in Bursa geboren und in Nürnberg aufgewachsen, arbeitete zunächst im Verlagswesen und beim Fernsehen. Nach langen Jahren beim Film, war sie von 2004 bis 2008 Kuratorin am Berliner Theater HAU Hebbel am Ufer. 2008 gründete Langhoff das Ballhaus Naunynstraße im Berliner Stadtteil Kreuzberg und etablierte mit ihrer Arbeit den Begriff des postmigrantischen Theaters, der seitdem zu einer Konstante in den gesellschaftlichen Debatten um das Einwanderungsland Deutschland geworden ist. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Shermin Langhoff Intendantin des Maxim Gorki Theaters Berlin. Homepage: www.gorki.de.

 

onlinetheater.live
_Twitter: Livekommentare zur Konferenz

Das onlinetheater.live ist das erste Theater im Internet – online, live und bei freiem Eintritt sendet es  Stücke und Performances via Livestream und in Social Media. Mit dem Ziel, digitale Öffentlichkeit aktiv mitzugestalten, wollen sich seine Mitglieder der kreativen, emanzipatorischen und schöpferischen Kraft des Theaters bedienen und nach neuen, eigenständigen Formen suchen, die diesen hybriden Zeiten gerecht werden. Homepage: onlinetheater.live.

 

Leif Randt
_Panel mit Gespräch: Echtzeit-Installationen: Das Drama in sozialen Medien und sein theatraler Abdruck.

Leif Randt, geboren 1983 in Frankfurt am Main, ist Schriftsteller. Zuletzt erschienen die Romane „Schimmernder Dunst über CobyCounty“ (2011), „Planet Magnon“ (2015) sowie das Hörspiel „Turbo Germany“ (2016). Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. beim Ingeborg- Bachmann-Wettbewerb (2011), mit Stipendien der Villa Aurora in Los Angeles (2013), der Villa Kamogawa in Kyoto (2016) sowie mit dem Erich Fried Preis (2016). Er ist Co-Founder des Labels Tegel Media und Co-Autor der an den Münchner Kammerspielen in Zusammenmarbeit mit der Performancegruppe The Agency entstandenen immersiven Performance Perfect Romance.   Leif Randt lebt in Berlin und Maintal-Ost.

 

Stefan Scheer
_Präsentationen und Gespräch: Digitale Öffentlichkeit gestalten: Theaterwebseiten und -Apps.

Stefan Scheer ist Designer, Autor und Initiator zahlreicher Veranstaltungen zum Thema Kreativität und Innovation. Er unterrichtete an verschiedenen Hochschulen, darunter als Gastprofessur an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Darüber hinaus war er viele Jahre lang Mitglied des Präsidiums des Art Directors Club für Deutschland (ADC) e.V. und ist Fellow des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Homepage: www.agentur-scheer.de.

 

Tomas Schweigen
_Panel mit Gespräch: Echtzeit-Installationen: Das Drama in sozialen Medien und sein theatraler Abdruck.

Tomas Schweigen, geboren 1977 in Wien, studierte Theaterwissenschaft, Germanistik, schließlich Schauspiel in Wien und ab 2000 Regie an der Zürcher Hochschule der Künste. 2004 gründete er die Kompagnie „Far A Day Cage“ (FADC). Seitdem über 50 Inszenierungen sowohl in der freien Szene (u. a. Theaterhaus Gessnerallee Zürich, HAU Berlin) wie auch an Stadt- und Staatstheatern. Seine Inszenierungen wurden vielfach ausgezeichnet, zu zahlreichen internationalen Festivals eingeladen u. a. in Frankreich, Spanien, Portugal, den Niederlanden und im Iran. Mehrfach wurde er von der Zeitschrift „Theater heute“ als Nachwuchsregisseur des Jahres nominiert. Von 2012-15 war er Co-Schauspieldirektor am Theater Basel, davor langjähriger Gastdozent an der Zürcher Hochschule der Künste. Seit 2015 ist er Künstlerischer Leiter des Wiener Schauspielhauses. Homepage: www.schauspielhaus.at.

 

Sebastian Schmieg
_
Vortrag: Menschen als Softwareverlängerung: Von der Gemeinschaft des kreativen Prekariats.

Sebastian Schmieg ist Absolvent der UdK Berlin und arbeitet  als Künstler, Programmierer und Dozent. Er beschäftigt sich mit digitaler Arbeit, Selbstoptimierung, maschinellem Sehen und Schreiben sowie mit Interventionen innerhalb algorithmischer Systeme. Seine Arbeiten umfassen Videos, Künstlerbücher, Webseiten, Lecture Performances, Software und Installationen. Homepage: sebastianschmieg.com.

 

Matthias Seier
_Panel mit Gespräch: Theatre White Space: Varianten digitaler Bühnen.

Matthias Seier wurde 1993 im Münsterland geboren. Er studierte Kultur- und Literaturwissenschaften sowie Soziologie in Dortmund und Athen. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist er Dramaturgieassistent und betreut die Social Media-Kanäle des Schauspiels. Homepage: www.theaterdo.de.

 

 

Kay Voges
_Debatte: Posttraditionales Stadttheater: Zwischen neuen Communities und Heimatministerium.

Kay Voges,  1972 in Düsseldorf geboren, ist seit 2010 Intendant des Schauspiel Dortmund. Dort hat er sich insbesondere der Erforschung digitaler Techniken für das Theater verschrieben und den Aufbau einer Akademie für Digitalität und Darstellende Kunst angeregt. Seit 1998 arbeitet Voges als Regisseur für Schauspiel und Oper – u.a. am Schauspiel Dortmund, der Staatsoper Hannover, der Oper Dortmund, dem Schauspiel Frankfurt, am Staatsschauspiel Dresden, an den Staatstheatern Darmstadt und Kassel, an den Theatern Magdeburg und Bonn. Homepage: www.theaterdo.de.

 

Kaspar Weith
_Experimentelles Gesellschaftsspiel für bis zu 40 Mitspieler*innen: All Your Base Are Belong To Us

Kaspar Weith ist gelernter Tischler und studiert aktuell Puppenspiel an der HfS „Ernst Busch“, kurz vor der Selbstständigkeit. Seine besondere Liebe gilt der illusorischen Verwandlung von Dingen in Personen, der Dekonstruktion gegenwärtiger Diskurs Dramaturgien. Sowie der (Re)Animation und Neubewertung von Klassischem.

 

Miriam Wendschoff
__Präsentationen und Gespräch: Digitale Öffentlichkeit gestalten: Theaterwebseiten und -Apps.

Geboren 1990 in Essen. Ihren Bachelor „Drama and Performance“ machte sie an der Queen Margaret University Edinburgh und anschließend ihren Master „Inszenierung der Künste und der Medien“ an der Universität Hildesheim. In ihrem Studium befasste sie sich insbesondere mit Immersion und interaktivem Erzählen in verschiedenen Medien. Ihre Projekte waren u. a. beim Edinburgh Fringe Festival zu sehen, außerdem war sie 2013 für das schottische Online-Magazin als TVBomb als Theater- und Filmkritikerin tätig. Seit 2017 ist sie Dramaturgin am Schauspielhaus Bochum, wo sie neben Bühneninszenierungen auch die Gaming-App des Schauspielhauses betreut. Homepage: www.schauspielhausbochum.de

 

Gordon_W._ZealotGordon W. Zealot
_Catering Master TIKI

Gordon W. Zealot (*1954; bürgerlicher Name: Gordon Wojcickowski) ist ein kanadischer Koch, Performance-Künstler und Musiker. Er studierte in indischen Ashrams und schloss sich daraufhin in Kanada dem Neoismus an. Auf Festivals machte er Chapati zum offiziellen neoistischen Essen und führte kostenlose Haarschnitte als Ritual neoistischer Veranstaltungen ein. Seit den 1990er-Jahren betreibt er in Berlin das Kleinrestaurant „W“ (dessen Logo ein umgedrehtes McDonald’s-„M“ ist) und ist als Musiker und Fluxus-Künstler aktiv. Er trat als Koch-Performancekünstler unter anderem auf der Ars Electronica 1996 und 2004 sowie an der Berliner Volksbühne auf.

 

(Liste wird weiter ergänzt)

 

>>>Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen hier.